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Pressestimmen

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13.08.2010
Financial Times Deutschland

Celesio baut Marke DocMorris aus

Die Tageszeitung Financial Times Deutschland (FTD) berichtet über die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen von Celesio und der Neuausrichtung des Endkundengeschäfts des Stuttgarter Pharmadienstleisters. Nach einer von Fritz Oesterle, Vorsitzender des Vorstands von Celesio, angekündigten Prüfung des Portfolios habe man sich darauf festgelegt, dass „alle Apotheken des Unternehmens in Europa unter der Marke DocMorris auftreten“ werden. Ausgenommen sei davon nur Großbritannien, wo man mit der „Traditionsmarke Lloydspharmacy“ präsent sei. Oesterle wolle damit „DocMorris in den kommenden Jahren zur führenden Apothekenmarke Europas ausbauen“.

Die FTD hebt bei der Zusammenfassung der Halbjahreszahlen den Anstieg des Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um knapp zehn Prozent auf 325 Millionen Euro hervor. Dazu habe auch die erfolgreich laufende Integration des brasilianischen Pharmagroßhändlers Panpharma beigetragen, den Celesio 2009 übernommen hatte.

05.08.2010
Süddeutsche Zeitung

„Wer in diesem Markt als erster unterwegs ist, der gewinnt“

In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung eruiert Fritz Oesterle, Vorsitzender des Vorstands von Celesio, wie das neu gegründete Joint Venture MedcoCelesio B.V. zu einer Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen kann – „indem wir dabei helfen, dass vom Arzt verschriebene Arzneimittel auch tatsächlich nach Anweisung und über die gesamte Therapiedauer genommen werden“ – und betont, dass das Geschäftsmodell langfristig angelegt sei: „(…) wir denken da eher in Zeiträumen von mehreren Jahren. Entscheidend ist für mich: Wer in diesem Markt als erster unterwegs ist, der gewinnt“.

Oesterle moniert indes den Umstand, dass „bei der Gesundheit im Grunde jedem die Entscheidung ständig abgenommen wird“ und forderte, „mehr vom Patienten her zu denken, und nicht immer alles über seinen Kopf hinweg zu entscheiden“. Immerhin habe Minister Rösler angekündigt, dass jeder Kassenpatient eine Abrechnung bekomme, damit er sieht, welche Kosten er verursacht habe. „Das geht in die richtige Richtung“, so Oesterle.

27.07.2010
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Medco will dem Gesundheitssystem Geld sparen

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über das Gemeinschaftsunternehmen Medco Celesio B.V. aus Sicht des amerikanischen Gesundheitskonzerns Medco Health Solutions. Gleich zu Beginn wird festgestellt, dass der „Konzern [zusammen] mit dem Stuttgarter Partner Celesio Patienten besser und billiger versorgen [will]“. Der Eintritt in den deutschen Markt sei nie ohne einen Partner in Frage gekommen, wird David Snow zitiert, Vorstandsvorsitzender von Medco. Gemeinsam mit diesem Partner, Celesio, will man „ein Geschäftsmodell nach Deutschland bringen, das es so hierzulande bislang nicht gibt.“ Unterstützt werden soll dies durch die beiden Versandapotheken Europa Apotheek (zu Medco gehörend) und DocMorris (zu Celesio gehörend).
Als eines der „wichtigsten Ziele“ des Joint Venture gelte es sicherzustellen, dass Patienten sich an die vom Arzt verordnete Therapie halten. Darin sehe Snow „gewaltigen Nachholbedarf und somit erhebliche Einsparpotentiale“ in Deutschland. Mit der Dortmunder Krankenkasse Big Direkt Gesund sei auch schon der erste Kunde für Medco Celesio B.V. gefunden.

15.07.2010
Börsen-Zeitung

DocMorris spricht italienisch

Die Börsen-Zeitung berichtet über den Einstieg von Celesios Apothekenmarke DocMorris in den italienischen Markt als Fortsetzung der „internationale[n] Expansion“. Die in Mailand eröffnete Filiale sei laut Thomas von Künsberg Sarre, Geschäftsführer von DocMorris Kooperationen, ein Pilotprojekt, bei welchem nun die Kundenakzeptanz geprüft werde. Des Weiteren gibt die Börsen-Zeitung einen Überblick der Celesio-Aktivitäten in Italien, wo man mit dem Tochterunternehmen Admenta Italia seit 1999 sowohl im Pharmagroßhandel als auch im Apothekenmarkt vertreten sei. Im Jahr 2009 setzte man dabei 204 Millionen Euro in Italien um.

02.07.2010
Die Welt

„Wir müssen effizienter werden“

In einer Gesprächsrunde mit drei Experten aus dem Gesundheitswesen, einer davon Celesio-Vorstandsvorsitzender Fritz Oesterle, wollte die deutsche Tageszeitung Die Welt wissen, wie man die Gesundheitsversorgung zukünftig noch bezahlen könne. Oesterle meinte dazu, man müsse endlich vorhandene Effizienzreserven heben und die Eigenverantwortung des Einzelnen stärken. Dabei solle die Qualität der Versorgung im Vordergrund stehen, welche durch „sektorübergreifende Lösungen“ auch bei geringeren Kosten erhöht werden könne. Von einem schnelleren Gesundwerden und längerem Gesundbleiben sollten die Patienten profitieren, genau wie die Leistungserbringer, also Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken. Auf die abschließende Frage, wo man in den nächsten Jahren die fehlenden Milliarden im Gesundheitswesen hernehmen solle, betonte Oesterle nochmals, dass ein Heben der Effizienzreserven zu einer Lösung führen würde, die letztendlich „transparent, wirkungsvoll und auch gerecht [wäre]“.

22.06.2010
Börsen-Zeitung

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Die Börsen-Zeitung sieht in der Zusammenarbeit der Pharmadienstleister Medco und Celesio eine mögliche Erfolgsgeschichte. Einige Widerstände vermutet man bei den nationalen Gesetzgebern, welche zunächst „noch einige Entscheidungen fällen [müssen].“ Jedoch glaubt die Börsen-Zeitung in der „Expertise von Medco bei der Modellierung klinischer Daten“ und der „flächendeckenden Europa-Präsenz von Celesio“ gute Voraussetzungen für den Erfolg zu finden. Außerdem habe [Celesio-Chef] Fritz Oesterle „den Pioniereffekt auf seiner Seite.“

22.06.2010
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eifrig und streitbar für die Gesundheit

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wirft im Zuge der Bekanntgabe des Joint Ventures zwischen Celesio und Medco einen Blick auf den Celesio-Vorstandsvorsitzenden Fritz Oesterle, welcher „längst gemerkt [hat], dass der Pharma-Handel im Umbruch ist.“ Man blickt auf Oesterles Mut, „unkonventionelle Wege“ zu gehen, den er auch im komplexen Gesundheitswesen aufbringe, wo nicht immer der Markt eine dominante Rolle spiele, sondern zunehmend die Politiker, die im Kampf gegen die Kostenlawine auch mal zu extremen Mitteln greifen würden. Sollte man umsetzen können, was Oesterle sich vorgenommen habe, dann „würde Celesio zum umfassenden Dienstleister werden, für den der Begriff Handel viel zu kurz gefasst wäre“.

22.06.2010
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Visionäre

In einem Kommentar zum Joint Venture zwischen Medco und Celesio unterstreicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass dieses visionäre Gemeinschaftsunternehmen einen Versuch wert sei. Es werden die positiven Aspekte wie Kosteneinsparungen und verbesserte Behandlungen für Patienten hervorgehoben. Man weist aber auch daraufhin, dass „die Hindernisse riesig [sind]“ und sieht da vor allem die „Hürden“ Apotheker, Ärzte und Krankenkassen.

21.06.2010
Financial Times Deutschland Online

Celesio und Medco bündeln Kräfte

Die Online-Ausgabe der Financial Times Deutschland berichtet über die Zusammenarbeit von Celesio und Medco auf dem europäischen Gesundheitsmarkt. Im Vordergrund des neuen Joint Ventures stünden Dienstleistungen für Patienten mit chronischen oder komplexen Erkrankungen, welche dabei unterstützt werden sollen, ärztliche Anweisungen besser zu befolgen.

16.06.2010
Bild

„Gesundheit muss belohnt werden“

Bild fragte Celesio-Vorstandsvorsitzenden Fritz Oesterle, wie krank unser Gesundheitssystem sei und welche Lösungsansätze er fordere. Oesterle blickte optimistisch in die Zukunft und zeigte sich überzeugt, „dass mehr Gesundheit für weniger Geld möglich ist.“ Allerdings ginge dies nur durch eine Reform „die auch übermorgen noch Bestand hat und das System grundlegend effizienter macht.“ Die zentrale Forderung von Oesterle lautete dabei, das „Gesund-Bleiben und Gesund-Werden [zu] belohnen statt nur Krankheit zu bezahlen“. Dazu müsse eine gesunde Lebensweise durch „intelligente Anreizsysteme“ unterstützt werden. Zusätzlich wies Oesterle auf die hohen Kosten hin, welche durch chronische Krankheiten verursacht werden und regte das Einrichten telefonischer Hilfen von Ärzten und Apothekern an, so könne man „auf Zeit Milliarden sparen und die Patienten wären besser versorgt.“

10.06.2010
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Fritz Oesterle: Mehr Effizienz ist das Gebot der Stunde

In einem Standpunkt-Artikel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung unterstreicht Fritz Oesterle, Vorstandsvorsitzender von Celesio, dass die an „chronischer Finanzierungsnot“ leidenden europäischen Gesundheitssysteme dringend ganzheitliche, patientenorientierte Lösungen bräuchten. Effizienzverbesserungen seien anzustreben, um auch in Zukunft eine hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. So sollten Patienten mehr Eigenverantwortung übernehmen und für eine gesunde Lebensweise durch „spürbare finanzielle Anreize“ unterstützt und belohnt werden. Gerade bei schweren oder chronischen Erkrankungen könne eine „falsche oder unregelmäßige Medikamenteneinnahme […] schwerwiegende gesundheitliche und damit […] große finanzielle Folgen“ haben. Oesterle weist dabei besonders auf die Beteiligung eines „verantwortungsbewussten wie professionellen Dienstleisters“ in der Medikamentenversorgung hin, welcher übergreifende Ansätze intelligent vernetzen könne und somit auch im Stande wäre, effiziente und innovative Versorgungsmodelle zu fördern. Dies schaffe „die Grundlage für einen Gesundheitssektor, der im besten Patientensinne effizient arbeitet“.

29.04.2010
Stuttgarter Zeitung

Fritz Oesterle: stolz auf lange und erfolgreiche Unternehmensgeschichte

In der Stuttgarter Zeitung ist zu lesen, dass Celesio am 1. Mai das 175-jährige Bestehen feiert und Celesio-Chef Fritz Oesterle stolz darauf sei, „dass nur wenige Unternehmen in Deutschland eine so lange und so erfolgreiche Tradition vorweisen können". Unternehmensgründer Franz Ludwig Gehe habe die Expansion [des Unternehmens] früh vorangetrieben und systematisch einen weltweiten Handel aufgebaut, schreibt die Zeitung. Celesio wolle mit seinen rund 46.000 Mitarbeitern neue Bereiche wie Serviceangebote für die Pharmaindustrie erschließen.

25.02.2010
Börsen-Zeitung

Eon-Sprecher wechselt zu Celesio

Dr. Jens Schreiber, bislang Leiter der externen Eon-Kommunikation, werde den Energiekonzern nach rund drei Jahren wieder verlassen und zu Celesio wechseln, schreibt die Börsenzeitung. „Dort wird der 53-jährige Germanist Anfang März neuer Corporate Communications and External Affairs Director. Bei Celesio folgt Schreiber auf Matthias Kleinert, der das Amt des Beauftragten des Vorstandsvorsitzenden für Politik und Außenbeziehungen übernehmen wird.“

22.02.2010
Handelsblatt

"Bislang haben wir Symptome behandelt"

In einem Interview mit dem Handelsblatt nahm Celesio-CEO Fritz Oesterle unter anderem Stellung zur Diskussion um die Reform des deutschen Gesundheitssystems und betonte, dass „wir im gesamten Gesundheitssystem unglaubliches Produktivitäts- und Effizienzpotenzial haben. Das sagt jeder, aber wir ändern es nicht. Wir betrachten Aufgaben und Ausgaben immer nur sektoral (…) Dadurch ergeben sich unglaubliche Redundanzen und Überschneidungen zwischen den einzelnen Leistungserbringern“. Oesterle erklärte, dass Celesio seinen Fokus verschoben und die Geschäftsfelder vom Produkt weg hin zum Kunden aufgestellt habe – „zum Patienten, zur Apotheke, zum Pharmaunternehmen. Und in Zukunft werden wir uns zunehmend auf gesundheitssystemrelevante Aktivitäten konzentrieren“. Darüber hinaus betonte Oesterle die Richtigkeit der Entscheidung des Kaufs von DocMorris: „Es war absolut die richtige Entscheidung, und ich würde mich heute ärgern, wenn ein anderer die Marke besäße.“

21.12.2009
Westdeutsche Zeitung

Celesio-Chef verlässt Haniel-Vorstand

„Der Chef von Europas führendem Pharmahändler Celesio, Fritz Oesterle, verlässt den Vorstand von Hauptaktionär Haniel“, schreibt die Westdeutsche Zeitung. Celesio habe den Schritt mit dem anstehenden Wechsel an der Spitze des Duisburger Familienkonzerns begründet. Da Cordes sein Doppelmandat als Vorstandsvorsitzender von Haniel und Metro beenden werde, sei es folgerichtig, dass Oesterle den gleichen Schritt vollziehe und den Vorstand verlasse, zitiert die Zeitung das in Stuttgart ansässige Unternehmen.

16.12.2009
Börsen-Zeitung

Celesio finanziell für Zukäufe gerüstet

„Der Pharmagroßhändler und Apothekenbetreiber Celesio sieht sich finanziell gut gerüstet, um auch größere Zukäufe zu stemmen“, schreibt die in Frankfurt erscheinende Börsen-Zeitung. Finanzvorstand Christian Holzherr ergänzte, dass der Konzern einen „soliden“ Cash-flow aufweise und dem Unternehmen ein dreistelliger Millionenbetrag zur Verfügung stehe. Vorstandsvorsitzender Fritz Oesterle betonte indes, dass zurzeit eine Großakquisition im Großhandel nicht in Frage komme. Oesterle bekräftigte die Ebitda-Prognose von 625 Millionen Euro. Im Hinblick auf die „für Celesio schwierigen Apothekenländer Niederlande, Italien und Irland“ sei auch ein Exit im Bereich des Möglichen – "Wir haben die Überlegungen noch nicht zu Ende geführt, uns stehen Optionen pro Land offen", ließ das Unternehmen gegenüber der Börsen-Zeitung verlauten.

10.12.2009
Die Welt

DocMorris: europäische Expansion

"Wir nutzen die Marke [DocMorris] für eine europäische Expansion", sagte der Celesio-Vorstandsvorsitzende Fritz Oesterle in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt". Das Ziel, bis Ende 2011 rund 500 Markenpartnerschaften abgeschlossen zu haben, werde man jedoch nicht erreichen, konstatierte Oesterle. Im Januar 2011 werde ein neues DocMorris-Konzept für die Apotheken vorgestellt, das europaweit auf Eigenmarken setze. "Wir werden noch mehr Medikamente unter unserem eigenen Namen vertreiben, gleiches gilt für medizinische Geräte", so der Vorstandsvorsitzende von Celesio.

12.11.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Celesio hält an Plänen fest

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, Celesio lasse sich in der Krise nicht von seinen Wachstumsplänen abbringgen. Mit der Expansion nach Brasilien durch den Einstieg beim dortigen Marktführer Panpharma könne „Celesio das Gewicht des Geschäfts in Großbritannien und Norwegen reduzieren, das wegen der negativen Wechselkurseffekte in diesem Jahr Umsatz und Ergebnis belastet.“ Die Verluste hingen auch mit den Abschreibungen auf das Apothekergeschäft in Niederlande, Irland und Italien sowie auf DocMorris zusammen. Insgesamt, so wird Celesio-Chef Fritz Oesterle zitiert, seien die Zahlen jedoch „Ausdruck eines robusten Kerngeschäfts in einem schwierigen Marktumfeld“.

12.11.2009
Der Tagesspiegel

Experteninterview Celesio AG: "Gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Verantwortung im Fokus"

Im Gespräch mit dem Tagesspiegel spricht Matthias Kleinert, Director Corporate Communications and External Affairs bei Celesio, über das umfassende Engagement im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR): „Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Verantwortung gehören zusammen. Nur wer Geld verdient ist auch in der Lage, im Interesse von Mitarbeitern, Gesellschaft und Umwelt zu handeln.“ Die Schwerpunkte lägen dabei im Bereich Wohlstandskrankheiten, wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Allergietests sowie, in Zusammenarbeit mit Ärzte für die Dritte Welt, im Bereich Armutskrankheiten. Celesio sorge dabei für logistische, administrative und kommunikative Unterstützung für Projekte vor Ort. Für die nächste Zeit sei eine Weiterentwicklung der Projekte geplant, nicht zuletzt weil, so bestätigt Matthias Kleinert, „Vertreter aus Politik und Gesellschaft (…) die Zustimmung zu unserem Engagement als Unternehmen bestätigt“ haben.

09.11.2009
Der Treasurer

Celesio auf neuen Wegen

In einem Interview mit der Fachzeitschrift „Der Treasurer“ erklärt Thomas Frings, Corporate Finance and Treasury Director von Celesio, warum die Celesio AG erstmals eine Wandelanleihe ausgibt: „Unserer Schuldscheininvestoren sind vorwiegend Banken. Wir wollten unsere Investorenbasis erweitern. Das ist uns auch gelungen, denn wir konnten auf eine Schlag 250 neue Investoren gewinnen.“ Dabei habe man sich mit einer Wandlungsprämie von 25 Prozent bewusst an Long-Only-Investoren gewandt. Als Pluspunkt der Wandelanleihe aus Sicht der Anleger betonte Thomas Frings, dass Celesio „ein weitgehend konjunkturunabhängiges Geschäftsmodell und eine gute Diversifizierung des Portfolios“ aufweise. Celesio ermögliche dieses Instrument die jüngsten Akquisitionen langfristig auszufinanzieren und im Vergleich zu einer börsennotierten ungerateten Anleihe einen jährlichen Zinsaufwand von zehn Millionen Euro zu sparen.

27.03.2009
Handelsblatt

Celesio will weniger britisch sein

Zur veröffentlichten Bilanz von Celesio schreibt die Zeitung: „Hauptgrund für den Gewinnrückgang sind Schwierigkeiten in Großbritannien. Dort erzielt Celesio mit seiner Apothekenkette Lloyds Pharmacy und der Belieferung von Apotheken traditionell rund die Hälfte des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Weil das britische Gesundheitssystem die Kostenerstattung für Nachahmermedikamente drastisch gesenkt hat, und zudem das britische Pfund gegenüber dem Euro um rund ein Viertel abgewertet wurde, schlugen bei Celesio Belastungen von rund 185 Mio. Euro zu Buche. Für das laufende Jahr gibt sich Celesio-Chef Fritz Oesterle relativ optimistisch. (…) Für das Gesamtjahr erwartet Oesterle ein bereinigtes Ebitda auf Vorjahresniveau.“ Zum Ausblick heißt es weiter: „2015 will Celesio nicht mehr knapp die Hälfte sondern nur noch 30 bis 40 Prozent des Gewinns in Großbritannien erzielen. Die Abhängigkeit von staatlich regulierten Bereichen wie das Apothekengeschäft soll von derzeit 62 Prozent am Umsatz auf möglichst 50 Prozent gesenkt werden. Das Dienstleistungsgeschäft mit der Industrie, dass derzeit rund 3 Prozent am Umsatz hat, soll laut Oesterle auf etwa 15 Prozent ausgebaut werden.“

27.03.2009
Börsen-Zeitung

Celesio leidet an der Pfund-Schwäche

Trotz rückläufigen Ertrags im Jahr 2008 und verschärfter Bedingungen im Konzern-Umfeld „kann der Pharmagroßhändler und Apothekenbetreiber nach seinen Worten noch relativ optimistischer in die Zukunft schauen als einige Wettbewerber“, schreibt die Zeitung zur Bilanz von Celesio für das Jahr 2008. Zwar werde das Geschäft im laufenden Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal erheblich von der Schwäche des britischen Pfunds und zu einem kleinen Teil auch der norwegischen Krone beeinflusst, aber „über das Jahr 2009 hinaus sieht sich Celesio wieder auf den Wachstumspfad einschwenken.“ Zum Ausblick zitiert die Börsen-Zeitung den Vorstandsvorsitzenden Dr. Fritz Oesterle: „Wir sind überzeugt, dass Celesio im Jahr 2015 ein Ebitda von mehr als 1 Mrd. Euro erwirtschaften wird.“ Ferner schreibt die Zeitung: „Reduziert werden soll dazu die Abhängigkeit vom britischen Pfund und von staatlich regulierter Vergütung. (…) Um diesem Ziel näher zu kommen, hat Celesio ihren Anteil an der Pharmexx GmbH von 30 auf 65 % erhöht. (…) Aber auch mit Effizienzsteigerungen will Celesio auf ein höheres Ertragsniveau kommen“, heißt es weiter und die Zeitung informiert über die von Oesterle angekündigte IT-Auslagerung des Konzerns an Hewlett-Packard.

27.03.2009
Süddeutsche Zeitung

Erstes Minus seit 21 Jahren

„Das schwache britische Pfund hat das jahrzehntelange Wachstum von Europas größtem Pharmahändler Celesio gestoppt. Nach 21 Jahren musste der Stuttgarter Konzern
2008 erstmals einen Rückgang von Umsatz und Gewinn hinnehmen. Unter dem Strich machte Celesio wegen Abschreibungen von 287 Millionen Euro auf Apotheken in Belgien,
den Niederlanden, Irland und Italien sogar 18,5 Millionen Euro Verlust. Künftig will sich Celesio deshalb mehr auf das Dienstleistungsgeschäft verlegen“, schreibt die Süddeutsche. „Der Umsatz sank um 2,3 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen trotz des Verlustes eine Dividende von 48 Cent je Aktie erhalten“, heißt es weiter.

27.03.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Celesio mit Gewinnrückgang

„Erstmals seit 21 Jahren muss der erfolgsverwöhnte Pharmagroßhändler Celesio AG einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn hinnehmen“, schreibt die Zeitung über die Bilanz für das Jahr 2008. Weiter heißt es in dem Bericht: „Belastend hätten sich vor allem das schwache britische Pfund und die staatlichen Einwirkungen in Großbritannien ausgewirkt. (…) Unter dem Strich muss Celesio, auch wegen Abschreibungen von 287 Millionen Euro auf Apotheken in Belgien, Irland, Italien und den Niederlanden, einen Verlust von 18,5 Millionen Euro hinnehmen. Für 2009 sei man nach wie vor optimistisch – wenn auch unter verschärften Bedingungen, sagte Vorstandschef Fritz Oesterle.“

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